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 Fortbildungen: Kindergarten - Elementar-Pädagogik

 

Ganzheitliche Bildung im Freispiel – Selbstbildungsprozesse der Kinder aktivieren und begleiten

Der ganzheitliche Bildungsauftrag mit allen Bildungsbereichen bezieht sich nicht nur auf gezielte Angebote, sondern Sie können ihn auch im Freispiel gekonnt umsetzen. Bei ihren Selbstbildungsprozessen können die Kinder sich wesentliche Kompetenzen in einem individuellen und partizipativen Lernvorgang aneignen.

Bei diesem Seminar gehen wir darauf ein, was ganzheitliche Bildung im Freispiel bedeutet. Wir besprechen, wie Sie die Kinder beispielsweise durch die Raumgestaltung und das Materialangebot während des Freispiels in den Bildungsbereichen und hinsichtlich der Basiskompetenzen ganzheitlich fördern können. Sie erfahren, wie Sie den Eltern die Bedeutung des Freispiels anschaulich  vermitteln können.

Schwerpunkte:

● Ganzheitliche Bildung im Freispiel

● Förderung in allen Bildungsbereichen

● Förderung der Basiskompetenzen

● Raumgestaltung und Materialangebot zur Unterstützung der Selbstbildungs-

   prozesse der Kinder

 

 

Sprachentwicklung und sprachliche Bildung für Kindergarten-Kinder

Die Sprachentwicklung der Kinder und die sprachliche Bildung sollten gut aufeinander abgestimmt sein, dass Kinder die Sprache möglichst erfolgreich und mit Freude erlernen können. Bei diesem Seminar erfahren Sie, wie die sprachliche Entwicklung von Kindern im Kindergartenalter verläuft und wie Sie diese professionell und effektiv unterstützen können. Wir führen praktische Bildungsangebote zum Spracherwerb durch, die Sie in Ihrem Praxisalltag umsetzen können.

Schwerpunkte:

● Die Sprachentwicklung von Kindern im Kindergartenalter

● Einflüsse auf den Spracherwerb

● Alltagsorientierte sprachliche Bildung

● Die ErzieherInnen als Sprachvorbild

● Einbezug der Eltern bei der sprachlichen Bildung der Kinder

 

Freude an Sprache und am Sprechen - Sprachliche Bildung und Literacy I

Sprache ist sowohl das Medium, mit dem Kinder Kontakte gestalten und die Welt erfassen, als auch ein kunstvolles Kulturgut. Sie stellt eine bedeutende Grundlage für das Zusammenleben dar. Leider weisen sehr viele Kinder bereits im Kindergarten-alter sprachliche Defizite auf, die es ihnen zum Beispiel erschweren, an Angeboten teilzunehmen, Konflikte angemessen zu lösen und sich die für die Einschulung erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen.

Sie erfahren und entwickeln vielfältige Möglichkeiten für die sprachliche Bildung im Erziehungsalltag und bei gezielten Angeboten, mit denen Sie die Sprachkompetenz der Kinder Ihrer Gruppe effektiv fördern können.

Schwerpunkte:

● Sprache und Literacy im BEP

● Sprachliche Bildung mit Bilderbuchbetrachtungen, Fortsetzungsgeschichten, Musik, Bewegung, Geschichten, Gedichten, Reimen und Gedichten

● Anregungen für den Schriftspracherwerb

 

Freude an Sprache und am Sprechen - Sprachliche Bildung und Literacy II

Sprache ist sowohl das Medium, mit dem Kinder Kontakte gestalten und die Welt erfassen, als auch ein kunstvolles Kulturgut. Sie stellt eine bedeutende Grundlage für das Zusammenleben dar. Leider weisen sehr viele Kinder bereits im Kindergartenalter sprachliche Defizite auf, die es ihnen zum Beispiel erschweren, an Angeboten teilzunehmen, Konflikte angemessen zu lösen und sich die für die Einschulung erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen.

Sie erfahren und entwickeln vielfältige Möglichkeiten für die sprachliche Bildung im Erziehungsalltag und bei gezielten Angeboten, mit denen Sie die Sprachkompetenz der Kinder Ihrer Gruppe effektiv fördern können.

Schwerpunkte:

● Spiele zur sprachlichen Bildung und Sprechanlässe

● Geschichten für Kinder und Geschichten der Kinder dokumentieren

● Sprachlichen Bildung während Übergangszeiten

● Filme, Rollenspiel und Puppenspiel zur sprachlichen Bildung

● Mit Kindern über Gefühle sprechen

 

Mehrsprachigkeit und Kinder mit Kriegs- und Fluchterfahrung

Bei diesem Seminar gehen wir darauf ein, wie die sprachliche Entwicklung bei mehrsprachigen Kindern verläuft und wie sie im Alltag und bei gezielten sprachlichen Bildungsangeboten gefördert werden kann.

Da Mehrsprachigkeit auch Kinder mit Kriegs- und Fluchterfahrungen betrifft, werden diese beiden Themen kombiniert.

Schwerpunkte:       

• Zwei- und Mehrsprachigkeit

• Der Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern mit anderen Familiensprachen

• Sprachförderangebote für mehrsprachige Kinder

• Kinder mit Kriegs- und Fluchterfahrung in der Kindertageseinrichtungen

• Herausforderungen und Chancen

• Praxisanregungen

 

Fit für die Schule – Gezielte vorschulische Bildung auf spielerische Weise

Die gesamte Bildung, die Kinder in Kindergärten bis zur Einschulung erleben, ist vorschulische Bildung. Diese wird dann noch ergänzt durch gezielte vorschulische Bildungsangebote, bei denen die Kinder speziell in den zur Schulreife gehörenden Kompetenzen gefördert werden.

Bei dieser Fortbildung lernen Sie konkrete Anregungen für die gezielte vorschulische Bildung mit den Schwerpunkten Deutsch und Mathematik kennen und entwickeln weitere Angebote individuell für die Kinder Ihrer Gruppe.

Sie erfahren, wie Sie die Eltern über die gezielte vorschulische Bildung und zu den einzelnen gezielten Bildungseinheiten und durch Aushängen informieren können. Sie lernen Anregungen für die Eltern, wie diese ihr Kind zu Hause zusätzlich fördern können, kennen. Wir besprechen geeignete Beobachtungen als Grundlage für die Einschätzung der Kompetenzen der Kinder als Grundlage für Elterngespräche.

Schwerpunkte:       

• gezielte vorschulische Bildungsangebote – Schwerpunkte Deutsch und Mathematik

• Aushänge für Eltern über die gezielte vorschulische Bildung und gezielte vorschulische Bildungsangebote

• Anregungen für die Eltern, ihr Kind zu Hause zusätzlich zu fördern

• Beobachtung der Kompetenzen der Kinder

 

Ich kann das - Mathematik kinderleicht

Mathematik findet sich im Alltag von Kindern bereits in vielfältigen Formen. Kinder haben Freude daran, auf spielerische Weise mit Zahlen umzugehen und weitere mathematische Phänomene, wie zum Beispiel das Sortieren, zu entdecken.

Wie Sie das mathematische Interesse der Kinder im Alltag auf spielerische Weise aufgreifen und dem kindlichen Wissendrang gerecht werden können, behandeln wir bei diesem Seminar mit vielen praktischen Anregungen.

Schwerpunkte:

● Mathematik in der KiTa kindgemäß gestaltet

● Zahlen und Rechnen spielerisch und altersgemäß erlernen

● Methodische Anregungen für verschiedene mathematische Erfahrungen im Elementarbereich

● Geeignetes Material gekonnt einsetzen

 

Wir beteiligen die Kinder  - gelebte Partizipation in der KiTa

Partizipation ist nicht nur groß in Mode, sondern ein wichtiger Bestandteile der Bildung und Erziehung von Kindern. Bei diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie eine Kultur der Beteiligung der Kinder in Ihrem KiTa-Alltag schaffen können. Auf die ganz praktischen Grenzen gehen wir neben all den entwicklungsangemessenen und praktikablen Möglichkeiten auch ein.

 

Schwerpunkte:

● Mitwirkung der Kinder am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen in der KiTa

● Bedeutung der Partizipation im pädagogischen Alltag

● Bildungs- und Erziehungsziele zur Partizipation

● Wie Partizipation in KiTas gelingen kann

● Entwicklung einer umfassenden Partizipationskultur in Ihrer Einrichtung

● Partizipative Elemente im Alltag

● Umgang mit Bedenken der Eltern

● Gestaltungsmöglichkeiten von Kinderkonferenzen

 

Wie Portfolios machbar und sinnvoll sind

Portfolios sind wesentlich mehr als „Sammel-Mappen“ - sie bieten eine gute Möglichkeit, um die Entwicklung und die Lernerfolge der Kinder zu dokumentieren und ihre sprachliche Bildung zu gestalten. Bei diesem Seminar erfahren Sie, welche Portfolio-Arten es gibt und Sie können entscheiden, welche Form für die Kinder Ihrer Einrichtung passend ist und wie Sie diese Portfolios einführen. Neben bestehenden Portfolio-Bogen betrachten wir auch individuelle Möglichkeiten für Inhalte und zur Gestaltung.

Schwerpunkte:

● Verschiedene Portfolio-Arten

● Einführung von Portfolios

● Gestaltungsmöglichkeiten

● mögliche Inhalte von Portfolios

● Portfolio-Bogen

 

Märchenhaft Konflikte lösen - Volksmärchen für Kinder im Kindergartenalter

Volksmärchen behandeln psychische Probleme von Kindern auf bildhafte bzw. symbolische Weise. Die Bedeutung von Volksmärchen für Kinder im Kindergarten-alter aus psychologischer Sicht und praktikable Möglichkeiten, Kindern Märchen anschaulich zu vermitteln und diese auf gesunde Weise mit ihnen zu verarbeiten, sind Inhalte dieses Märchen-Seminars.

Schwerpunkte:

● Auswahl geeigneter Märchen für Kinder

● Entkräftung von Argumenten gegen Märchen

● Bedeutung von Volksmärchen für Kinder

● Worauf beim Erzählen von Märchen zu achten ist

● Verarbeitungsmöglichkeiten für die Märcheninhalte

 

 

Aggressives Verhalten von Kindern und Konflikte gekonnt managen

 

Aggressive Verhaltensweisen und Konflikte sind Ausdrucks-Formen dafür, dass ein Kind Schwierigkeiten hat. Die damit verbundene Verhaltensauffälligkeit fordert uns als pädagogische Fachkräfte heraus, nach den Ursachen hierfür zu forschen und dem Kind Hilfsmöglichkeiten anzubieten.

 

Bei diesem Seminar erfahren Sie interessante und wichtige theoretische Details und setzen diese gleich auf einen konkreten Fall eines Kindes Ihrer Gruppe bzw. Einrichtung um, sodass Ihnen geeignete pädagogische Interventionen zur Verfügung stehen.

 

Schwerpunkte:

 

● Aggression und Ausdrucks-Formen von Aggressionen

 

● Verhaltensauffälligkeit – Verhaltensstörung - Symptomatik - mögliche Ursachen

 

● Reframing, Einfühlung

 

● Marte Meo – Die ressourcen-orientierte Entwicklungsmethode

 

● individueller Fall eines Kindes

 

● Anregungen für die praktische Umsetzung

 

● Konflikt-Moderation

 

 

Woher kommen die Bilder im Kopf? - Mit Kindern philosophieren

Philosophieren ist die Kunst, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Frage zu stellen, und Kinder sind durch ihr naturgegebenes Frageverhalten prädestiniert zu philosophieren. Sie setzen sich bereits ab dem Vorschulalter mit Fragen auseinander, die auch die großen Philosophen beschäftigten bzw. beschäftigen. Philosophische Fragestellungen der Kinder beziehen sich beispielsweise darauf, woher sie kommen, warum sie leben, was nach dem Leben auf der Erde passiert, wie ihre Träume entstehen und warum es regnet.

Wir begeben uns auf den Weg eigenen alltäglichen und tiefgehenden „Philosophierens“ und entwickeln Möglichkeiten, wie Sie Kinder zum Philosophieren anregen bzw. sie dabei begleiten und weiterführen können. Dabei gehen wir darauf ein, wie Sie die Kinder ermutigen können, sich ihre Gedanken zu machen und diese zu äußern, wie Sie auf die Fragen der Kinder eingehen und gemeinsam mit ihnen Antworten finden können.

Sie erhalten auch kreative Ideen in Zusammenhang mit dem Philosophieren mit den Kindern, die Sie in Ihrer Praxis umsetzen können.

Schwerpunkte:

● Philosophische Fragestellungen und Gedanken

● Themen, Fragen, Gedanken  der Kinder

● Ziele für das Philosophieren mit Kindern

● Kinder beim Philosophieren anleiten

● Kreative Ideen in Zusammenhang mit dem Philosophieren mit Kindern

 

Wenn ich die Augen zu mache, kann ich ihn sehen! - Mit Kindern trauern

Schon früh erleben Kinder Tod und Trauer, wobei es für sie erst einmal keinen Unterschied macht, ob ein geliebter Mensch oder ein Tier stirbt. Die ersten Erfahrungen mit der Trauer und dem Umgang damit sind prägend für das gesamte Leben.

Ausgehend von verschiedenen Sichtweisen von Tod gehen wir konkret und kindzentriert unter Einbezug verschiedener Medien und Methoden darauf ein, wie Sie Kinder in ihrer Trauer auf förderliche Weise begleiten können.

Schwerpunkte:

● Die kindliche Sicht vom Tod

● Tod in verschiedenen Religionen

● Mit Kindern über den Tod sprechen

● Kinder in ihrer Trauer begleiten

● Kinder in die Gemeinschaft der Trauernden einbeziehen

●  Verarbeitungsmöglichkeiten bei Trauer

 

Wenn Kinder aus Zeit und Raum fallen – Umgang mit traumatisierten Kindern

Ein traumatisierendes Ereignis ist ein Erlebnis, das unerwartet eintritt und als bedrohend, gefährlich, erschreckend, beängstigend, überwältigend empfunden wird. Diese von außen einwirkende Verletzung der seelisch-psychischen Integrität beeinflusst das Kind emotional, geistig und körperlich. Wenn wir bei Kindern von Traumatisierung sprechen, sind sowohl Kinder gemeint, die beispielsweise einen Todesfall oder einen Unfall erlebt haben, aber auch Kinder, die Gewalt, sexuellen Missbrauch, (Natur-) Katastrophen und Krieg erlebt haben.

Sie erfahren, welche Ereignisse von Kindern als Trauma erfahren werden können, welche Auswirkungen sie haben können und wie Sie dem Kind helfen können, sein Trauma zu überwinden.

Schwerpunkte.

● Trauma und Traumatisiserung

● Mögliche Ursachen für ein Trauma

● Feststellen von Symptomen durch Beobachtungen

● Emotionale Erstversorgung nach einem traumatischen Erlebnis

● Folgen eines Traumas für die emotionale, geistige und körperliche Entwicklung sowie die Verletzung der seelisch-psychischen Integrität

● Bei Kindern und deren Familien, die Krieg und Flucht erlebt haben, zu Beachtendes

● Hilfen für das traumatisierte Kind

● Thematisierung im Team

● Hilfen für die Eltern

 

Gut konzentriert Leistungen erbringen - Stille- und Entspannungsübungen für Kinder   2 Tage

Kinder leiden heute schon sehr früh unter Stress, wodurch beispielsweise ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Die Unruhe in der Gruppe schafft eine unangenehme Atmosphäre und Konflikte treten vermehrt auf. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder bewusst angeleitet werden, zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen.

Bei diesem Seminar lernen Sie verschiedene Möglichkeiten kennen, um selbst zur ausgleichenden Ruhe zu kommen und Kinder dabei zu begleiten, zum Beispiel Stilleübungen, Traumgeschichten und Meditationen zu erlernen und anzuwenden.

Schwerpunkte:

● Die Bedeutung von Stress und Resilienz für Kinder

● Vielfältige Stille-Erfahrungen und Meditationen

● Methoden zum Erlernen von Stille-Erfahrungen und Meditationen

● Einsatzmöglichkeiten von Stille-Erfahrungen und Meditationen im Alltag

 

Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten in die Gruppe inkludieren   2 Tage

Inklusion betrifft alle Kinder und insbesondere die Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten fordert sowohl die pädagogischen Fachkräfte als auch die anderen Kinder sehr heraus.

Wir befassen uns mit dem Inklusionsgedanken in Zusammenhang mit Diversity – Vielfalt als Chance – und der Bedeutung von Verhaltensauffälligkeiten. Individuell betrachten Sie die Kinder in Ihrer Gruppe auf Verhaltensauffälligkeiten hin und fühlen sich in diese Kinder ein.

Sowohl mögliche Ursachen für die Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten als auch deren systemische Betrachtung werden zur Grundlage für pädagogische Interventionen zur Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Ihrer Gruppe. Hierzu behandeln wir auch Ressourcen von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten, die Haltung sowie das förderliche Verhalten der pädagogischen Fachkräfte und Ziele bei der Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten.

Da es gerade bei Verhaltensauffälligkeiten von Kindern besonders wichtig ist, mit deren Eltern zusammen zu arbeiten, besprechen wir geeignete Methoden und Inhalte im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern bei der Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten. Hinsichtlich des Bedarfs erweiterter Hilfen gehen wir auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit externen Fachkräften und Fachdiensten ein.

Schwerpunkte:

● Inklusion, Diversity - Vielfalt als Chance

● Die Bedeutung von Verhaltensauffälligkeiten

● Ursachen, systemische Betrachtung und Bedingungen für eine gelingende Inklusion

● Pädagogische Interventionen zur Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten

● Die aktuelle Situation in Ihrer Gruppe und Fallarbeit

● Geeignete Methoden und Inhalte im Rahmen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

● Feste verschiedener Kulturen und Religionen mit Kindern feiern

● Interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

 

Die Löwen sind los - Wenn Kinder kratzen und beißen

Kratzen und Beißen gehören zu den auffälligen Verhaltensweisen, die Erwachsene und (andere) Kinder oft fast bis zur Verzweiflung bringen können. Wir gehen den Fragen nach, was mögliche Ursachen für dieses Verhalten von Kindern im Krippen- und Kindergartenalter sind und welche Hilfsmöglichkeiten sich für die Kinder eignen. Dabei schauen wir auch darauf, ob es sich um entwicklungs- und reifungsbedingte Aktionen der Kinder handelt, oder um Abweichungen, die besonderer Unterstützung bedürfen. Neben der Betrachtungen von Verhaltensstörungen und aggressivem Verhalten der Kinder befassen wir uns auch mit geeigneten pädagogischen Interventionen, förderlichem Verhalten der Eltern und wie wir mit ihnen darüber sprechen können.

Schwerpunkte:      

• Kratzen und Beißen als Verhaltensauffälligkeit

• Entwicklungs- und reifungsbedingte Aktionen der Kinder

• Aggressives Verhalten von Kindern

• Mögliche Ursachen

• Geeignete Hilfsmöglichkeiten für die Kinder

• Förderliches Verhalten der Eltern und Gespräche mit den Eltern darüber

 

 

Advent, die stille Zeit - Mit Kindern auf Weihnachten zugehen

Advent ist eigentlich die stille Zeit, doch im KiTa-Alltag geht es genau dann oft stressig zu. Aufbauend auf religionspädagogische Grundlagen gehen wir gemeinsam unter Einbezug verschiedener Methoden einen möglichen - und in Kindertages-stätten praktikablen - Weg durch die Adventszeit auf Weihnachten zu, wobei auch die Bedeutung von Symbolen entschlüsselt und das Angenehme der Stille empfunden wird. Sie erhalten einen „Adventskalender“ mit praktischen Anregungen für die 24 Tage bis Weihnachten, die Sie in Ihrer Gruppe einsetzen können.

Schwerpunkte:

● Advent und Weihnachten

● Bedeutung und Einsatz von Symbolen

● Weihnachtliche Angebote für jeden Tag im Advent

 

Transitionen - Den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule fließend gestalten

Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist für das Kind ein bedeutendes Ereignis, das neue Herausforderungen an es stellt und folglich auch Verunsicherung auslösen kann. Dieser Übergang wird als lang andauernder Prozess gesehen, der sechs Monate bis ein Jahr vor dem Eintritt in die Schule beginnt und auch danach noch andauert. Je intensiver und erfolgreicher diese Phase  unter Einbezug aller Beteiligten gestaltet wird, desto höher ist die Chance, dass ein Kind den Übertritt gut bewältigt und mit gutem Erfolg in der Schule bleibt.

Schwerpunkte:

● Die Bedeutung der Zusammenarbeit von ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern

● Teamarbeit zur Kooperation mit den Lehrkräften und den Eltern

● Möglichkeiten der Kooperation mit den LehrerInnen

● Gemeinsame Aktionen mit den Kindern im Kindergarten und in der Schule

● Möglichkeiten der gezielten Förderung der „Vorschulkinder“ im Kindergarten

● Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Eltern

● Integration weiterer Fachleute in die Kooperation

 

Kompetent durch´s Leben - Aufbau sozio-emotionaler Kompetenzen von Kindern   2 Tage

Sozio-emotionale Kompetenzen bilden eine bedeutende Grundlage für die Entwicklung, den Bildungserfolg, das soziale Zusammenleben und die Zufriedenheit von Kindern. Leider werden sie gerade von Eltern im Vergleich zu kognitiven Kompetenzen oft unterschätz und vernachlässigt.

Bei diesem Seminar gehen wir darauf ein, wie die sozio-emotionalen Kompetenzen von Kindern im Kindergarten gefördert werden können. Dabei probieren wir konkrete praktische Möglichkeiten aus, die Sie mit den Kindern Ihrer Gruppe umsetzen können. Wir besprechen auch, wie Sie die Eltern über die Bedeutung der Förderung der sozio-emotionalen Kompetenzen für ihre Kinder informieren können und wie die Eltern diese auch fördern können.

Schwerpunkte:

● Sozio-emotionale Kompetenzen und ihre Bedeutung für die Kinder

● Konkrete Möglichkeiten zur Förderung der sozio-emotionalen Kompetenzen

● Gespräche und Elternabende zur Vermittlung der Bedeutung der Förderung der sozio-emotionalen Kompetenzen für die Kinder

● Anregungen für die Eltern, wie sie die sozio-emotionalen Kompetenzen ihrer Kinder fördern können

 

Kindliche Sexualität - ein sensibles Thema pädagogisch betrachtet

Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität sind drei Aspekte, die bei Kindern vom Kleinkindalter an zusammen gehören. Folglich gehören sie auch zur kindlichen Sexualität, deren Entwicklung von Anfang an auf sensible Weise zu begleiten ist.

Bei dieser Fortbildung erhalten Sie einen Überblick über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern. Wir setzen uns damit auseinander, wie Sie die Kinder bei dieser Entwicklung sensibel begleiten können. Sie bekommen konkrete Anregungen für Ihre Praxis mit den Kindern und dafür, wie Sie die Eltern zu einem offenen und sensiblen Umgang mit der kindlichen Sexualität anleiten können.

Schwerpunkte:

● Kindliche Sexualität – Erwachsenen-Sexualität

● Entwicklung kindlicher Sexualität und Aufgaben der Sexualpädagogik

● Kinder und Eltern verschiedener sexueller Orientierung

● Ziele zur Sexualpädagogik und zur Inklusion von Kindern verschiedener sexueller Orientierung

● Methoden für die Sexualerziehung

● Materialien für die Sexualerziehung

 

Kein Küsschen auf Kommando - Kindern bei sexuellem Missbrauch helfen

Sexueller Missbrauch ist ein grausames Leid, das viel zu vielen Kindern und Jugendlichen angetan wird und sie in vielen Bereichen zutiefst beeinträchtigt.

Bei diesem Seminar wird vermittelt, welche Formen von sexuellem Missbrauch es gibt, an welchen Anzeichen Sie ihn erkennen können, wie Sie Kinder und Jugendliche insgesamt stabilisieren können und welche möglichen Hilfen PädagogenInnen zur Verfügung stehen, um betroffenen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Auch Möglichkeiten zur Prävention und zur Kooperation mit dem Jugendamt werden behandelt.

Schwerpunkte:

● Formen von sexuellem Missbrauch

● Anzeichen bei sexuellem Missbrauch

● Stabilisierung von Kindern und Jugendlichen

● Möglichen Hilfen für betroffene Kinder und Jugendliche

● Rechtliche Grundlagen

● Kooperation mit dem Jugendamt

● Prävention

 

Die Gruppe als Chance - Wie Gruppen sich bilden und wie Sie die Gruppe nutzen können

In pädagogischen Einrichtungen arbeiten wir mit Gruppen, was einerseits eine hohe Anforderung darstellt und andererseits eine Entlastung bedeutet, da auch die Gruppe pädagogisch wirkt. Wir besprechen, wie Sie Gruppenprozesse förderlich unterstützen und pädagogisch nutzen können.

Schwerpunkte:

●  Gruppen als soziale Gebilde im Bildungs- und Erziehungsgeschehen

●  Gruppenphasen förderlich leiten

●  Gruppenleitung als methodische Hilfe

●  Regeln in der Gruppe

●  Methoden zur Gruppenbildung

●  Beobachtung in der Gruppe, Gruppendiagnose und Soziogramm

●  Rollen in der Gruppe

●  Möglichkeiten zur Feststellung der Befindlichkeit der Gruppenmitglieder

●  Gruppengefühl und -atmosphäre bewusst steuern

●  Gruppenprinzipien und Faktoren, die den Gruppenprozess beeinflussen, für die Gruppenmitglieder nutzen

 

Montessori-Pädagogik als aktueller pädagogischer Ansatz in Kindergärten

„Hilf mir, es selbst zu tun!“ ist ein Leitspruch von Maria Montessori, der gerade heute sehr aktuell ist und viele pädagogische Anregungen bietet. Das zeigt sich auch darin, dass Anteile der Montessori-Pädagogik auch im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan integriert sind. Es ist sinnvoll, diese Methoden - die sich unmittelbar am Kind orientieren und sich konsequent auf die Bedürfnisse des Kindes ausrichten - einzusetzen, um eine zeitgemäße Bildung und Erziehung zu gestalten.

Lernen Sie die pädagogischen Ansätze von Montessori kennen und erfahren Sie, wie Sie die Montessori-Methode und die dazugehörigen Materialien effektiv in Ihre pädagogische Arbeit integrieren können.

Schwerpunkte:

●  Der Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ und das Bild vom Kind

●  Die Haltung der ErzieherIn in der Montessori-Pädagogik

●  Sensible Phasen als Anhaltspunkte für eine kindgemäße Pädagogik

●  Sprachliche und mathematische Bildung

●  Montessori-Materialien für die Bildung und für die Konzentrationsförderung

●  Die vorbereitete Umgebung und der Raum als dritter Erzieher

●  Stille, Würde, Disziplin und Heilung in der am Kind orientierten Pädagogik

●  Beobachtung als Grundlage für die individuelle Bildung und Erziehung

 

Reggio-Pädagogik – ein kreativer und ressourcenorientierter pädagogischer Ansatz

In der Reggio-Pädagogik wird davon ausgegangen, dass Kinder am allerbesten selbst lernen, also selbst tätig sind. Folglich wird das Kind in den Mittelpunkt gestellt. Das Wichtigste an der Pädagogik ist der Prozess. Es geht nicht um „schöne Ergebnisse“, sondern um eine Wahrnehmungs-Erziehung. Die Phantasie bekommt in der Reggio-Pädagogik Flügel. Es geht um eine intensive, professionelle Förderung vom Krippen-Alter an.

Loris Malaguzzis Text „Die hundert Sprachen der Kinder“ ist fundamental für diese Pädagogik. Es geht darin um die vielfältigen Möglichkeiten, mit denen Kinder sich auf kreative Weise ausdrücken können. Der individuelle Ausdruck jeden Kindes zeigt uns, was es bewegt – er ist Nachricht an uns und die „Stimme“ des Kindes.

In der Reggio-Pädagogik ist es ein grundlegendes Prinzip, den Kindern vielfältige Möglichkeiten für Phantasietätigkeit, die Verarbeitung von Entwicklungsthemen und -interessen sowie für die Konstruktion von Wissen anzubieten. Die Kinder drücken ihre Auseinandersetzung mit Materialien, Sinneseindrücken, inneren Bildern und Resultaten ihrer Erkenntnisanstrengungen aus. Dementsprechend ist auch das anregende Materialangebot.

Die Reggio-Pädagogik bietet viele pädagogische Anregungen, die dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan und der aktuellen Pädagogik sehr gut entsprechen. Besonders die Selbständigkeit und die Selbstbildung sowie die Kreativität der Kinder werden hierbei intensiv gefördert.

Bei diesem Seminar gehen wir darauf ein, wie Sie die Elemente der Reggio-Pädagogik in Ihren pädagogischen Alltag bei der Bildung der Kinder integrieren können.

Schwerpunkte:

  • Das Menschenbild in der Reggio-Pädagogik
  • Die Haltung der ErzieherIn in der Reggio-Pädagogik
  • Kommunikation als Grundlage
  • Experimentelles Handeln in Selbstbildungsprozessen
  • Das Kind als Subjekt im Bildungs- und Erziehungsgeschehen
  • Lernfreude wecken
  • Projektarbeit
  • Raumgestaltung
  • Beobachtung und Dokumentation als Grundlage für die individuelle Bildung und Erziehung

 

Pädagogisches Arbeiten mit einem teiloffenen Konzept

Das Öffnen von KiTas liegt voll im Trend, was ja auch dem Zeitgeist mit dem Bild des offenen, aufgeschlossenen Menschen entspricht. Entsprechend offen sind auch die Vorstellungen einer offenen KiTa und deren Verwirklichung.

Aus der jeweils individuellen Situation einer KiTa mit den sie besuchenden Kindern ergibt sich die individuelle Form der Öffnung, die es den Kindern ermöglicht, sich ihren Bedürfnissen in ihrem Kindsein gemäß zu entwickeln und zu entfalten. Werden die Bedarfe der Kinder sowie die gruppenpädagogischen Phasen berücksichtigt, wird meist eine Entscheidung für ein teiloffenes Konzept getroffen.

Bei dieser Fortbildung gehen wir auf verschiedene Möglichkeiten der Öffnung in KiTas ein, wobei stets von den Kindern ausgegangen wird und weitere Entscheidungsfaktoren mit einfließen.

Schwerpunkte:

● Das Menschenbild und die Sichtweise des Kindes als Ausgangspunkt für die Öffnung der KiTa

● Verschiedene Formen der Öffnung im Vergleich

● Öffnung des Kindergartens nach innen

● Öffnung des Kindergartens nach außen

● Chancen und Grenzen der Teilöffnung

 

Verwahrlosung? - Eine Herausforderung für die Praxis

Immer mehr Kinder leiden unter Verwahrlosung und deren Folgen, die sich oft auch auf ihr Verhalten in der Gruppe und auf ihr Leistungsvermögen auswirken. Wir besprechen konkrete Möglichkeiten, wie Sie sich diesen Herausforderungen fachlich stellen und die Kinder sowie die Eltern kompetent unterstützen können. Auch Fragen bezüglich der Kooperation mit dem Jugendamt und weiteren Institutionen werden ausgehend vom §8a zur Kindeswohlgefährdung behandelt.

Schwerpunkte:

● Verwahrlosung und verwahrloste Menschen

● Symptome von Verwahrlosung

● Beobachtungen, um Verwahrlosung zu erkennen und zu dokumentieren

● Teamberatung und Kooperation mit weiteren Fachleuten und dem Jugendamt

● Angaben zur Vorgehensweise in Bezug zur rechtlichen Situation

● Elternarbeit bei Verwahrlosung

● Hilfen für Kinder und Eltern